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Resilienz – die beste BurnOut Prävention

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Wie du dein psychisches Immunsystem stärkst und Krisen als Chance zum Wachstum nutzt.

Das sogenannte BurnOut Syndrom ist in den letzten Jahren immer stärker in den Fokus der Aufmerksamkeit geraten. Immer mehr Menschen erkranken daran und fühlen sich emotional erschöpft und antriebslos.
Steigende Anforderungen und Belastungen im Beruf und Alltag sind allgegenwärtig und werden auch in Zukunft immer stärker auf uns einwirken. Der Umgang mit diesem Druck ist jedoch von Mensch zu Mensch verschieden.

Warum erleben manche Menschen Stress bis zu einem gewissen Maß nicht als Belastung sondern als Antreiber? Selbst in schweren Krisen schöpfen sie wieder Hoffnung, mobilisieren ihre inneren Kräfte, geben nie auf und gehen meist sogar gestärkt aus der Krise hervor.

Diese Menschen werden als resilient bezeichnet.
Der frühzeitige Aufbau innerer Stärke führt zu Resilienz und sorgt damit als Schutzschild vor BurnOut.

Resilient zu sein bedeutet jedoch nicht, unverwundbar zu sein, sondern belastbarer.

Was ist Resilienz genau?

„Unter Resilienz wird die Fähigkeit von Menschen verstanden, Krisen im Lebenszyklus unter Rückgriff auf persönliche und sozial vermittelte Ressourcen zu meistern und als Anlass für Entwicklung zu nutzen“ (Welter-Enderling & Hildenbrand)

Was sind die Vorteile resilienter Menschen?

Resiliente Menschen…

  • haben keine Angst vor schwierigen Situationen und Krisen.
  • Können sich leichter auf berufliche oder private Veränderungssituationen einstellen. 
  • Sind auch in kritischen Situationen leistungsfähig und zielorientiert.
  • Haben Vertrauen in sich und ihre Fähigkeiten und darin, dass sie Schwierigkeiten bewältigen und sogar gestärkt daraus hervorgehen können.
  • Nutzen Krisen und Herausforderungen als Möglichkeit für persönliches und berufliches Wachstum.

Resilienz hat drei Ausprägungen: Resistenz, Regeneration und Rekonfiguration.
Verglichen mit einem Baum bedeutet dies:

  1. Resistenz – der Sturm wirkt sich kaum auf den stabilen Baum aus.
  2. Regeneration – die Belastung des Sturms wirkt kurzfristig auf den Baum ein, er biegt sich, kehrt aber schnell wieder in seinen Ursprungszustand zurück.
  3. Rekonfiguration –  der Baum wird sich nach einiger Zeit in seinem Wachstum so anpassen, dass er weniger anfällig für zukünftige Stürme ist.

Wie können wir resilient werden?

Aktuelle Forschungen gehen davon aus, dass die psychische Widerstandsfähigkeit durch die Interaktion zwischen Umwelt und Individuum entwickelt wird und nicht nur angeboren oder ausschließlich in der Persönlichkeit verankert ist.

Das Gute daran: Jeder Mensch, egal wie alt, kann eigene Schutzfaktoren aufbauen und entsprechende Ressourcen erlangen.

Welche Kernkompetenzen führen zu innerer Stärke?

Im Rahmen der ‚Positiven Psychologie‘ haben Wissenschaftler in den letzten Jahren daran geforscht, die Eigenschaften, die Menschen psychisch stark machen zu identifizieren. Sie fanden heraus, welche Strategien sie verinnerlicht und welche Ressourcen sie aufgebaut haben.

Welche Faktoren das sind und wie du sie für dich nutzen kannst:

  • Akzeptanz
    Nehme deine Situation, so wie sie ist, bedingungslos an und schaffe eine innere Haltung der Akzeptanz.
  • Selbstwahrnehmung
    Entwickle dein persönliches Selbstkonzept und erhöhe deine Wertschätzung dir selbst gegenüber. Was macht dich aus? Welche Stärken und Schwächen prägen dich?
  • Selbstverantwortung
    Nehme das Steuer selbst in die Hand. Nur du selbst kannst dafür sorgen, dass du ein glückliches und zufriedenes Leben führst.
  • Selbstbestimmung
    Entdecke deine Freiheit und gestalte dir ein Leben, das du lieben wirst. Selbstbestimmt und voller Authentizität.
  • Optimismus
    Glaube an dich, an deine Fähigkeiten und Stärken. Und daran, dass du jedes Hindernis überwinden kannst.
  • Soziale Einbindung
    Stabile Netzwerke stützen dich und geben dir Kraft. Stärke den Kontakt zu den Menschen, die dir gut tun. Wer sind deine persönlichen Energiebringer?
  • Zukunftsorientierung
    Plane deine Zukunft, setzte dir attraktive Ziele auf die du dich freust.
  • Lösungsorientierung
    Erweitere dein Denk- und Handlungsmuster. Entwickle ein „Denken in Lösungen“ und konzentriere dich auf das, was dich weiterbringt und dir gut tut.

Neben diesen Kernkompetenzen gibt es einen weiteren  Faktor, der präventiv gegen BurnOut wirkt:

Die Sinnhaftigkeit deines Tuns!
Menschen, die ihr „Warum“ kennen und ihre täglichen Aufgaben als sinnvoll erachten, sind motivierter und belastbarer. Sie kennen ihr übergeordnetes Ziel und wissen warum sie es erreichen wollen und werden. 

Kennst du dein „Warum“? Weißt du, für welchen Sinn und Zweck dein tägliches Handeln bestimmt ist? Wie fügen sich die Resultate deiner Arbeit ins große Ganze ein?

Finde es heraus und schütze dich frühzeitig vor Überlastungssituationen.

Investiere in ein Leben voller innerer Stärke und Authentizität