Erfahrungen & Bewertungen zu Karen Homrich | Business Coaching&Consulting

Die Komfortzone verlassen – Warum es sich lohnt

Wie dich die Erweiterung deiner Komfortzone zu persönlicher Entwicklung und Erfolg führt.

„Das Leben beginnt am Ende der Komfortzone“ 

Diesen Spruch hast du vielleicht schon mal gehört.

Warum ich dieser Aussage nur zum Teil zustimme und warum unsere Komfortzone auch wichtig und notwendig für unsere persönliche und berufliche Weiterentwicklung ist, erfährst du in diesem Artikel.

Was bedeutet Komfortzone und woran erkennst du, ob du dich darin befindest?

  • haben keine Angst vor schwierigen Situationen und Krisen.
  • Können sich leichter auf berufliche oder private Veränderungssituationen einstellen. 
  • Sind auch in kritischen Situationen leistungsfähig und zielorientiert.
  • Haben Vertrauen in sich und ihre Fähigkeiten und darin, dass sie Schwierigkeiten bewältigen und sogar gestärkt daraus hervorgehen können.
  • Nutzen Krisen und Herausforderungen als Möglichkeit für persönliches und berufliches Wachstum.

Jeder Mensch hat eine eigene, individuell stark ausgeprägte Komfortzone, die durch persönliche und berufliche Weiterentwicklung ausgedehnt werden kann.

Sie kann mit einem „sicheren Hafen“ verglichen werden. Prägend für die Komfortzone sind ein Gefühl der Sicherheit, Ordnung und Geborgenheit. Unser Handeln wird durch Gewohnheiten und routinierte Abläufe bestimmt. Der Tagesverlauf ist immer gleich, es gibt wenige Überraschungen.
Im Berufsalltag können die Aufgaben standardisiert abgearbeitet werden. Es gibt kaum Neuerungen oder Veränderungen im Aufgabensprektrum. Kurzfristig fühlt es sich angenehm ruhig an.

Verharren wir allerdings längere Zeit in der Komfortzone fühlen wir uns unterfordert und gelangweilt. Es findet nicht nur keine Weiterentwicklung statt. Ein Verharren in der Komfortzone wirkt sich als Rückschritt und Reduktion in unserem Denk- und Handlungsvermögen aus. Wir fühlen uns schnell mit Kleinigkeiten überfordert und gestresst.

Wozu sollte es gut sein, seine Komfortzone zu verlassen?

Weil innerhalb der Komfortzone weder im privaten noch im beruflichen Bereich Wachstum und Entwicklung möglich ist.

Der Weg aus der Komfortzone bis hin zum Wachstum geht durch die Angst- und Lernzone.

Darum fällt es einigen Menschen schwer, die Komfortzone zu verlassen.

Am Ende der Komfortzone beginnt das Ungewohnte. Gefühle von Ungewissheit und Unsicherheit sind hier vordergründig.

In der sich anschließenden Angstzone findet oft Ablehnung gegenüber dem „Neuen“ statt. Auch suchen Menschen in dieser Phase häufig Ausreden, warum der nächste Schritt besser nicht gegangen werden sollte.   

Jetzt ist es wichtig dran zu bleiben! Nehme das Gefühl wahr und erinner dich daran, dass es sich lohnen wird. Am Ende der Reise steht deine Weiterentwicklung und du erreichst dein next level!

Auf welches Ziel in deiner Vergangenheit bist du besonders stolz? Musstest du auf diesem Weg auch aus deiner Komfortzone? Lasse deinen Weg zum Ziel noch einmal Revue passieren. 

Ist die Angstphase überwunden beginnt deine Lernphase. Hier wirst du neue Skills und Erfahrungen sammeln. Du gewinnst neues Selbstvertrauen und die Veränderungen fallen dir nach und nach leichter. Deine Zone erweitert sich! Es wird wieder angenehmer ☺

Und jetzt ist es soweit! Nach der Herausforderung findet Wachstum statt!

Deine Wachstumszone beginnt.

Du erreichst deine Ziele, findest den Sinn deines Tuns, gewinnst an Selbstsicherheit und Stolz und wirst zunehmend zufriedener mit dir und deinem Leben.

Das Gefühl von Optimismus wirkt sich positiv auf deine Grundstimmung aus und du gewinnst immer mehr Zuversicht, alles zu schaffen, was du dir wünschst.

Ein großartiges Gefühl! Doch aufgepasst!

Am Ende der Wachstumszone beginnt die Panikzone.

Hier ist das Gefühl der Überforderung vordergründig. Es kann aufgrund zu hohen Erwartungen, zu vielen Aufgaben oder Druck keine Anpassung zwischen dem Ist und Soll Zustand erreicht werden. Lernen und Weiterentwicklung werden hier unmöglich. Du fängst an, die Kontrolle zu verlieren und fühlst dich wie gelähmt.

Verweilen wir zu lange in der Panikzone kann das hohe Stressempfinden ernsthafte psychische und physische Auswirkungen entwickeln.

Der Prozess dieses Zonen-Modells kann gut mit dem Muskelaufbau eines Kraftsportlers veranschaulicht werden.

Um ein Muskelwachstum zu erreichen, wird der Körper im Training Wachstumsreizen ausgesetzt. Diese zehren am dynamischen Gleichgewicht, sind aber notwendig um den lebenden Organismus zur Anpassung zu animieren.

Das Ausbleiben dieser Impulse führt zu einem langsamen und stetigem Muskelabbau.

Während der Anpassungsphase benötigt der Organismus verschiedene Ressourcen, wie zum Beispiel Nährstoffe und Schlaf.

Die darauf folgende Anpassung führt zu Muskelwachstum und erhöht die Bereitschaft des Organismus, zukünftig vergleichbare Situationen ohne das Aufkommen von Stress erfolgreich zu meistern.

Kann keine Anpassung stattfinden, da unzureichend Ressourcen zur Verfügung gestellt sind bzw. die Anforderungen an den Organismus zu hoch sind,  um eine Adaption zu ermöglichen, führt dies zur Schädigung des Organismus. Im Sinne dieses Vergleiches wäre dies beispielsweise ein Muskelfaserriss. Statt Wachstum fände Degeneration statt.

Auch hier findet das gesunde Wachstum also durch einem stetigen Auf und Ab von Training und Regeneration statt.

Regeneration bezogen auf das Zonen-Modell bedeutet die Rückkehr in die Komfortzone.

Was ist nun die Conclusio?

Ein „gesunder“ Umgang mit der Komfortzone sorgt für nachhaltige und kontinuierliche Weiterentwicklung. Wie können wir eine „gesunde“ Entwicklung sicherstellen?

Das Verlassen der Komfortzone ist für persönliches Wachstum und Weiterentwicklung unumgänglich. Wir müssen den Schritt ins Ungewisse wagen, wenn wir persönlich und beruflich weiterkommen möchten.

Achte dabei auf folgende Aspekte:

  • Wähle das Tempo und das Level deiner Schritte gut aus. Gehe anfangs lieber kleine Schritte. Zu viel Neues oder zu hohe Anforderungen, denen wir eventuell (noch) nicht gewachsen sind, führen uns in die Überforderung und hindern statt dass sie dir nutzen.
  • Nachdem du die Wachstumszone erfolgreich erreichst hast, erhole dich und sorge für Regeneration.  Du hast ein höheres Ausgangslevel erreicht und deine Komfortzone erweitert. Genieße deinen Erfolg und sei stolz auf das, was du geleistet hast. Du wirst ähnlich geartete Anforderungen zukünftig mit weniger Aufwand erreichen können.
  • Die Komfortzone bietet uns als „sicherer“ Hafen immer auch Schutz und die Möglichkeit, neue Kraft zu tanken, uns sicher und geborgen zu fühlen und in Ruhe die nächsten Schritte zu planen. Nutze Sie bei Bedarf und schaffe dir die Rahmenbedingungen die du für diese Wohlfühlumgebung benötigst.
  • Schärfe dein Bewusstsein und prüfe achtsam, in welcher Zone du dich befindest. Dieses Bewusstsein hilft dir, durchzuhalten, aber auch zurück in die Komfortzone zu rudern wenn der Stress so hoch wird, so dass statt Wachstum Lähmung droht.

Bewege dich stetig zwischen den Zonen und sorge durch temporäre An- und Entspannung für dein persönliches und berufliches Wachstum.

So erweiterst du kontinuierlich deine persönliche Komfortzone und dein Handlungsspektrum.

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